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Beyond Boundaries: Enabling Solutions That Shape Tomorrow

Beyond Boundaries zeigt, wie Organisationen im öffentlichen und privaten Sektor in kollaborativen und interdisziplinären Herangehensweisen die heutigen Grenzen überwinden können. Service Design unterstützt sie dabei, eine resilientere und sinnvolle Zukunft zu gestalten.

Organisationen stehen branchenübergreifend vor strukturellen, kulturellen, technologischen und ökologischen Herausforderungen. Um diese zu meistern, reicht Expertise in einem einzelnen Feld nicht aus. Es braucht neue Formen der Zusammenarbeit – und ein gemeinsames Verständnis von Komplexität über Disziplinen hinweg.

Service Design spielt dabei eine zentrale Rolle. Es bringt Menschen zusammen, übersetzt Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen und entwickelt Lösungen entlang realer Bedürfnisse. So hilft Service Design Organisationen, Übergänge aktiv zu gestalten und nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.

Unter dem Motto „Beyond Boundaries: Enabling Solutions That Shape Tomorrow“ bringt SDGC26 Praktiker:innen, Führungskräfte, Pädagog:innen und Change-Maker:innen zusammen. Zum Austausch darüber, wie Lösungen entwickelt, umgesetzt und skaliert werden – und wie so „Atmospheres for a Better Life” entstehen.

Ausrichtung der World Design Capital

Das Thema der World Design Capital, „Atmospheres for a Better Life“, zeigt, wie Umgebungen, Systeme und Interaktionen unsere Lebensqualität prägen. Es ruft zu ganzheitlichen, Systemzentrierten Ansätzen auf, die Komplexität über Sektoren und Ebenen hinweg berücksichtigen.

SDGC26 knüpft daran an. Die Konferenz macht sichtbar, wie Lösungen über organisatorische, kulturelle, technologische und gesellschaftliche Grenzen hinweg ermöglicht werden. Design steht dabei nicht für sich allein. Im Mittelpunkt stehen kollaborative, serviceorientierte Ansätze, die Organisationen dabei unterstützen, bessere Lebensbedingungen zu schaffen.

Service Design trägt dazu bei, indem es die unsichtbaren Infrastrukturen unseres Alltags gestaltet: wie Services entstehen, bereitgestellt und weiterentwickelt werden; wie Stakeholder zusammenarbeiten; und wie Übergänge verantwortungsvoll gelingen. So entstehen Atmosphären – nicht nur physische oder emotionale, sondern auch systemische – in denen Menschen sich entfalten können.

Als Teil der World Design Capital bietet SDGC26 eine internationale Plattform, um zu zeigen, wie Lösungen in der Praxis entstehen, umgesetzt und skaliert werden – und wie sie zu einer inklusiveren, resilienteren und lebenswerteren Zukunft beitragen.

Sichern Sie sich jetzt Ihr Konferenzticket und werden Sie Teil des Gesprächs.

Hier↘ erfahren Sie mehr über die World Design Capital.

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Themenperspektiven

Das Konferenzthema lässt sich auf vielfältige Weise interpretieren. Die fünf folgenden Perspektiven eröffnen unterschiedliche Zugänge – und laden zu weiteren Interpretationen, Erweiterungen und Diskussionen ein.

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Alltagserlebnisse mit Bedeutung gestalten

Eine bessere Zukunft zeigt sich in den alltäglichen Interaktionen mit Services, Systemen und Umgebungen. Diese Perspektive zeigt, wie Lösungen entstehen, wenn Entscheidungen auf realen Erfahrungen basieren. Der Blick richtet sich auf die Umsetzung vor Ort – und darauf, wie daraus relevante Erlebnisse für Kund:innen und Bürger:innen entstehen.

Zusammenarbeit über Sektoren und Systeme ermöglichen

Komplexe Herausforderungen lassen sich selten einer einzelnen Organisation, Disziplin oder einem Sektor zuordnen. Im Fokus steht die Frage, wie Lösungen entstehen, wenn Akteur:innen aus öffentlichem, privatem und zivilgesellschaftlichem Bereich zusammenarbeiten – über institutionelle und kulturelle Grenzen hinweg.

Zusammenarbeit braucht tragfähige Partnerschaftsmodelle, Datenaustausch, passende Anreize, Verantwortlichkeit und Vertrauen. Ebenso wichtig sind Praktiken, die ein gemeinsames Verständnis schaffen, Anreize aufeinander abstimmen und kollektives Handeln unterstützen. So entstehen systemische  „Atmospheres“, in denen Zusammenarbeit möglich und nachhaltig wird.

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Von der Erkenntnis zur Wirkung: Veränderung wirksam verankern

Viele gute Ideen scheitern nicht an fehlenden Erkenntnissen, sondern daran, dass sie sich nicht im Alltag durchsetzen. Diese Perspektive richtet den Blick darauf, wie Veränderung langfristig wirksam wird – durch klare Strukturen, passende Finanzierungsmodelle, Anreize, Fähigkeiten, messbare Ziele und engagierte Führung.

Im Vordergrund steht nicht Inspiration, sondern Umsetzung: Wie lassen sich Organisationskultur, Entscheidungsprozesse und Verantwortlichkeiten so ausrichten, dass neue Ansätze über (Pilot-)Projekte hinaus bestehen bleiben? Die Perspektive knüpft an das Konferenzthema an und zeigt, wie gezielt Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Veränderung Bestand hat und sich weiterentwickeln kann.

Intelligente Technologien verantwortungsvoll integrieren

Künstliche Intelligenz und neue Technologien verändern, wie Services entstehen, umgesetzt und erlebt werden. Diese Perspektive untersucht, wie Organisationen KI, Automatisierung und datenbasierte Systeme verantwortungsvoll integrieren und damit Vertrauen, Inklusion und menschliche Handlungsfähigkeit stärken.

Im Fokus stehen nicht nur Technologien, sondern die Voraussetzungen dahinter: organisatorische Fähigkeiten, passende Governance-Strukturen und ethische Leitlinien. Sie schaffen die Grundlage für Vertrauen, Fairness und echte Beteiligung von Menschen. Damit knüpft die Perspektive direkt an das Konferenzthema an: Intelligente Technologien werden zunehmend Teil der Umgebungen, in denen Menschen sich täglich bewegen und prägen so „Atmospheres for a better life“.

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 Den Wandel in unsicheren Zeiten gestalten
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Organisationen und Gemeinschaften stehen vor tiefgreifenden Veränderungen – geprägt durch Klimawandel, Digitalisierung, demografische Entwicklungen, neue Regulierungen und gesellschaftlichen Wandel. Diese Perspektive konzentriert sich darauf, wie Lösungen unter unsicheren Bedingungen ermöglicht werden – in einer Zeit, in der sich Risiken verändern, vielfältige Szenarien existieren und der weitere Weg nicht vollständig vorhersehbar ist.

Im Vordergrund stehen Methoden, die Orientierung in komplexen Situationen schaffen: ein bewusster Umgang mit Risiken, flexible Strategien, der Aufbau von Resilienz und kontinuierliches Lernen. So können Akteur:innen früh auf neue Entwicklungen reagieren, ihren Kurs anpassen und sicher mit Veränderungen umgehen. „Atmospheres for a better life“  verstehen wir dabei als dynamische Bedingungen, die Menschen und Systeme stärken, den Wandel verantwortungsvoll zu gestalten und zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen.

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